Dölln im Jahr 2024

Jedes Jahr im Juni das gleiche Spiel. Die Dölln 5000 finden statt. Das bedeutet, die Fahrer bereiten sich voller Vorfreude auf das Spektakel vor, das Nennbüro investiert eine Menge Arbeitsstunden und blickt gespannt nach vorn, in der Hoffnung, dass alles klappt, die Pensionsbesitzer, Hoteliers und Zimmervermieter in der Schorfheide schauen begeistert auf die Buchungen und die örtlichen Caterer wittern ein Geschäft bei der samstäglichen Abendveranstaltung. Und wenn der Tag dann endlich gekommen ist, geht der Einsatz vor Ort los. Das Nennbüro ist in einen Shelter auf dem Driving Center umgezogen und erledigt die Papierabnahme für alle Starter. Die Rennleiter sind voll beschäftigt mit einem Helferteam die Strecke aufzubauen und die Offiziellen, d.h. die Sportkommissare und die Technischen Kommissare nehmen ihre Beobachter- und Kontrolltätigkeiten auf. Das ist der Zustand bis zum Freitagabend. Dann geht es endlich los. Am Sonnabend der PSV-Rennslalom, bei dem es um den Goldenen „Bären von Berlin“ geht und am Sonntag der MSC-Rennslalom, der in diesem Jahr unter dem Titel „Robert-Schölz-Gedächtnis-Slalom“ stattfand. Zwei Tage unermüdlicher Einsatz der Streckenposten, für die die unterschiedlichen Witterungen hautnah spürbar sind. Wofür machen wir das eigentlich alles? Natürlich für unsere Teilnehmer, die aus allen Teilen Deutschlands zu uns gekommen sind. Die besten Slalomfahrer Deutschlands mit hervorragendem Fahrzeugmaterial, denn die Dölln 5000 zählen wie in jedem Jahr zur Deutschen Rennslalom Meisterschaft. Die wenigen Zuschauer, zu denen auch einige Zimmervermieter zählen, bekommen also tollen Sport geboten. Am Ende der beiden Tage sitzt dann ein Mitglied des Nennbüros noch einmal still in der leeren Papierabnahme und lässt das Ereignis Revue passieren. Zwei Tage Slalomsport vom Feinsten, gut gelaunte und zufriedene Teilnehmer, auch wenn nicht jeder vom Erfolg verwöhnt wurde, eine gute Kritik der Offiziellen und die Gewissheit: Es hat alles geklappt. Und was bedeutet das nun? Klar, wir freuen uns schon auf die Dölln 5000 im Jahr 2025. Da besteht unsere Motorsportabteilung übrigens 70 Jahre nach der Wiedergründung, im Jahr 2026 sind es dann 100 Jahre nach der ersten Gründung. Mal sehen, ob uns zu beiden Terminen etwas besonders einfällt. Bei so viel Schwärmerei über unsere Veranstaltungen hätte ich beinahe die sportlichen Ergebnisse vergessen. Mit fast 90 Startern hatten wir ein ordentliches Starterfeld, zu dem natürlich auch Fahrer aus unserer Region sowie Mitglieder der PSV-Motorsportabteilung gehörten. Einen herzlichen Glückwunsch an Felix Budzisch, der am Sonnabend beim PSV den „Goldenen Bären von Berlin“ gewann und an Martin Skripietz, der sich am Sonntag den Gesamtsieg beim Robert-Schölz-Gedächtnis-Slalom holte. Als Preise wurden vom MSC am Sonntag anstelle der üblichen Pokale Zigarrenkisten mit einem schicken Emblem, das von unserem Imbissteam Sarah und Stefan angefertigt wurde, ausgegeben. Damit wurde daran erinnert, dass unser kürzlich verstorbenes Mitglied Robert leidenschaftlicher Zigarrenraucher war. Seine Rauchwolken waren auf dem Veranstaltungsgelände schon von weitem sichtbar. Einmal dachte ein Fahrer schon Roberts Auto brennt. Wir konnten ihn schnell beruhigen. Robert hatte nur das Fenster geöffnet und der Zigarrenrauch entwich.

Ergebnisse Wie sich unsere Mitglieder schlugen, speziell wer sich von ihnen auch einen Klassensieg holte, könnt Ihr im virtuellen Aushang der Online-Systeme für die beiden Veranstaltungen lesen. Hier sind die Links:

https://www.adac-sport.com/184_PSV_AvD_Rennslalom_Goldener_Baer_vo_14189/

https://www.adac-sport.com/Robert_Schoelz_Gedaechtnis_Rennslalom_de_14224/